Coquimbit

Formel:   

AlFe3(SO4)6(H2O)12·6H2O                                                                                  (7.CB.50; Coquimbit-Gruppe).

Ausbildung:

trigonales Kristallsystem; farblos, weißlich, rosa bis violett, selten gelblich, grünlich oder bläulich; tafelige bis kurzprismatische oder pyramidale Kristalle, körnige bis massige Aggregate. Optisch ist Coquimbit nicht von Aluminocoquimbit zu unterscheiden.

Entdeckung:   

1833 - Heinrich Rose; 1841 - August Breithaupt. Der Name des Minerals bezieht sich auf die Region bzw. Provinz Coquimbo in Chile, in der die Typlokalität läge. Coquimbit wurde 2019 von der IMA mit neuer Zusammensetzung neu definiert (IMA 2019 s.p.).

Typlokalität: 

Chile, Region und Provinz Coquimbo.

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                                                                     (mineralienatlas: 125 / mindat: 152 Lokalitäten; 2026).

 

 

Aggregate und Krusten aus farblosen bis weißen Coquimbit xx sowie gelben

 Aluminocopiapit xx neben kleinen schwarzen Voltait xx, auf Alaunschiefer

Absetzerhalde, Tagebau Lichtenberg, Ronneburger Uranbergbaurevier, Thüringen, BRD

Stufe: 3 x 2 cm

 

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 4 mm

 


 

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 3,5 mm

 

 

Coquimbit xx (violett)

Alcaparrosa Mine, Cerritos Bayos, Calama, Region Antofagasta, Chile

Bildbreite: 5,5 mm

 

 

 

Coquimbit xx mit Amarillit (grünlichgelb) und Copiapit

Tierra Amarilla, Provinz Copiapó, Region Atacama, Chile

Bildbreite: 21 mm

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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