Konichalcit

Formel:   

CaCu(AsO4)(OH)                 (8.BH.35)
Ausbildung: orthorhombisches Kristallsystem; kurze, prismatische Kristalle oder traubige, radialstrahlige oder massige Aggregate sowie Krusten in gelbgrüner bis smaragdgrüner, selten auch blaugrüner Farbe
 

Entdeckung:   

1849 - Breithaupt & Fritzsche; benannt aus der Zusammensetzung der griechischen Worte κονία [konía] für „Staub, Asche“ und χαλκός [khalkós] für „Kupfer“
 

Typlokalität: 

Spanien, Andalusien (Andalucía), Provinz Córdoba, Sierra Morena, Los Pedroches Tal, Hinojosa del Duque
Seltenheit: wenig verbreitet                (Mineralienatlas: 248 / Mindat: 379 Lokalitäten; 2018)

 



Konichalcit als nierige Krusten neben Azurit auf Calcit

Altbergbau Stedtfeld bei Eisenach, Thüringen, BRD

Stufe: 7 x 5,5 cm

 



Konichalcit auf Calcit

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 4,5 mm

 



Konichalcit, traubige Aggregate, neben Calcit xx

Kamariza, Bergbaudistrikt Lavrion, Attika, Griechenland

Bildbreite: 10 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 9 mm

 

 



Konichalcit, traubige Aggregate und Krusten

Bisbee, Warren District, Mule Mts., Cochise Co., Arizona, USA

Stufe: 9 x 7 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 18 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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