Asbolan

Formel:   

(Co,Ni)1-y(Mn4+O2)2-x(OH)2-2y+2x·nH2O                                                                         (4.FL.30; Asbolan-Gruppe).

Ausbildung:

hexagonales Kristallsystem; bräunlichschwarz bis schwarz; dünne tafelige Aggregate als Plättchen bis zu einigen μm Größe, massiv.

Entdeckung:   

1841 - Johann Friedrich August Breithaupt; benannt aus dem Griechischen "um wie Ruß zu beschmutzen". Asbolan gilt als schlecht definiertes Mineral. Die chemische Zusammensetzung sei sehr variabel und kann große Mengen an Ni, Co, Cu, Mg und anderen Metallen enthalten. 

Typlokalität:

keine.

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                                                            (mineralienatlas: 177 / mindat: 208 Lokalitäten; 2026).

 



Asbolan als braunschwarze Beschichtung auf Quarz

Grube Daniel, Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, BRD

  Stufe: 5,5 x 4,5 cm

 

 

 

Asbolan

Lipovka-Pegmatitfeld, Rajon Rezhevsky, Swerdlowsk , Ural, Russland

  Stufe: 3,5 x 1,6 cm

 

 

 

Asbolan, massiv, nierig

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 10 mm

  

    

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl