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Brewsterit-Sr |
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Formel: |
(Sr,Ba,Ca)(Si6Al2)O16·5H2O (9.GE.20; Zeolith-Gruppe). |
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Ausbildung: |
monoklines Kristallsystem; farblos, weiß, gelblichweiß, grau; meist prismatische Kristalle, auch plattig, radial-faserig, körnig. |
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Entdeckung: |
1822 - H. J. Brooke. Das Mineral wurde durch diesen benannt zu Ehren von David Brewster (1781 - 1868), ein schottischer Physiker, der die optischen Eigenschaften der Mineralien und das Element Strontium untersuchte. Brewster war ein früher Experte für die Polarisation von Licht; der Brewster-Winkel sei ebenfalls nach ihm benannt. 1997 bestimmte das IMA-Unterkomitee für Zeolite für Brewsterit zwei Spezies, jeweils mit dem dominanten Kation als Suffix, den Brewsterit-Ba und den Brewsterit-Sr. Brewsterit-Sr bezeichnet das ursprünglich von Brooke beschriebene Mineral. |
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Typlokalität: |
UK, Scotland, North West Highlands (Argyllshire), Fort William und Ardnamurchan, Strontian. |
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Seltenheit: |
höchst selten (mineralienatlas: 10 / mindat: 10 Lokalitäten; 2026). |
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Brewsterit-Sr xx Whitesmith Mine, Strontian, Argyllshire, Schottland, UK (TL) Stufe: 4 x 3 cm
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![]() Brewsterit-Sr xx Detail der links abgebildeten Stufe Bildbreite: 7 mm
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Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl