Høgtuvait

Formel:   

(Ca,Na)2(Fe2+,Fe3+,Ti4+)6[O2ΙBe(Si,Al)5O18]                                                    (9.DH.40; Rhönit-Gruppe).

Ausbildung:

triklines Kristallsystem; schwarz; pseudomonokline, längliche, poikiloblastische Kristalle bis 4 cm Größe, selten in strahlenförmigen Gruppen.

Entdeckung:   

1986 - erste Veröffentlichung in lokaler Zeitung (vor Genehmigung durch IMA). IMA 1990-051; 1994 - Grauch & Lindahl & Evans & Burt & Fitzpatrick & Foord & Graff & Hysingjord. Høgtuvait wurde nach dem Høgtuva-Gipfel benannt, dem nächstgelegenen bedeutenden Bezugspunkt im Gebiet der Typlokalität in Nordland, Norwegen. Der Gipfel liegt etwa 7 km nordwestlich der Typlokalität. Er wurde erstmals 1983 von Ingvar Lindahl (Norwegischer Geologischer Dienst) während der Uranforschung in der Gegend entdeckt und von Grauch et al. (1994) benannt.

Typlokalität: 

Norwegen, Provinz Nordland, Kommune Rana, Høgtuva, Bordvedåga.

Seltenheit:

höchst selten                                                                                           (mineralienatlas: 1 / mindat: 2 Lokalitäten; 2026).

 

 

schwarze Høgtuvait xx in einem granitischen Gneis

Bordvedåga, Høgtuva, Rana, Nordland, Norwegen (TL)

Stufe: 5,0 x 3,0 cm

 

 

schwarze Høgtuvait xx

Detail der links abgebildeten Stufe  

Bildbreite: 11 mm

 

 

schwarze Høgtuvait xx

Detail der oben links abgebildeten Stufe  

Bildbreite: 7,5 mm

 

 

 

schwarze Høgtuvait xx

Detail der oben links abgebildeten Stufe  

Bildbreite: 5,5 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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