Johannsenit

Formel:   

CaMnSi2O6                                                                                                            (9.DA.15; Klinopyroxen-Gruppe).

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; Dimorph von Bustamit (Johannsenit ist der Niedertemperatur-Polymorh und Bustamit der Hochtemperatur-Polymorph von CaMnSi2O6.); grau, grauweiß, grünlich, braun bis bräunlichschwarz, farblos; nadelige, prismatische bis blockige Kristalle bis 10 cm Größe, auch massiv.

Entdeckung:   

1932 und 1938 - Waldemar Theodor Schaller; benannt zu Ehren von Albert Johannsen (1871 - 1962), Professor und Petrologe, University of Chicago, Illinois, USA. Er entwickelte quantitative Definitionen der Gesteinsanalyse und Gesteinsklassifikationen sowie die Neugestaltung des petrographischen Mikroskops. Sein fünfbändiges Petrographiewerk der magmatischen Gesteine ist ein Klassiker der Petrographie.

Typlokalität: 

Italien, Toskana, Provinz Livorno, Campiglia Marittima, Temperino Mine.
Italien, Venetien, Provinz Vicenza, Recoaro Terme, Monte Civillina.

USA, New Jersey, Sussex County, Franklin, Franklin Mine.

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                                                                    (mineralienatlas: 70 / mindat: 120 Lokalitäten; 2026).

 

 

Johannsenit xx auf/neben Ilvait

Temperino Mine, Campiglia Marittima, Provinz Livorno, Toskana, Italien (TL)

Stufe: 4,5 x 4,5 cm

 

 

Johannsenit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 16 mm

 

 

Johannsenit xx

Mt. Civillina, Recoaro Terme, Provinz Vicenza, Venetien, Italien (TL)

Stufe: 3,8 x 2,7 cm  

 

 

 

flachprismatische Johannsenit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 7 mm  

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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