Kakoxen

 

Formel:   

(Fe3+,Al)25[O6|(OH)12|(PO4)17] · 75H2O                                (8.DC.40)
Ausbildung: hexagonales Kristallsystem; meist gelbe bis bräunliche, nadelige bis faserige Kristalle, oft radialstrahlige Aggregate, Krusten
 

Entdeckung:   

1825 - Steinmann; benannt nach den altgriechischen Worten κăκός für „schlecht“ und ζέυος für „Gast“, zusammen also „schlechter Gast“, aufgrund der Tatsache, dass mit Kakoxen vermengte Eisenerze und das daraus erzeugte Roheisen durch den erhöhenden Phosphorgehalt von schlechterer Qualität waren

 

Typlokalität: 

Tschechien, Mittelböhmen, Beraun (Beroun), St. Benigna (Svatà Dobrotivà), Grube Hrbek
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                        (Mineralienatlas: 210 / Mindat: 302 Lokalitäten; 2021)

 

 

 

Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 13 mm

 

 

 

Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 6 mm

 



Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 4 mm

 



Kakoxen-Aggregate auf Beraunit xx

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 2 mm

 



Kakoxen xx neben grünen Autunit xx

Grube Cornelia, Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Bildbreite: 2 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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