|
Kalomel |
|
|
Formel: |
HgCl (3.AA.30; Kalomel-Gruppe). |
|
Ausbildung: |
tetragonales Kristallsystem; weiß, gelblich grau, grau, gelblich weiß, braun; kleine, flächenreiche Kristalle mit prismatisch-tafeligem Habitus, krustenförmige, körnige oder erdige Aggregate. |
|
Entdeckung: |
1612 - Théodore Turquet de Mayenne; Name aus dem griechischen kalos = schön und Melos = schwarz, weil das Mineral schwarz wird, wenn es in Kontakt mit Ammoniak kommt, ein Test für Quecksilber, welcher den Alchemisten vor Jahrhunderten schon bekannt war. Hornquecksilber, Mercurochlorid - sind veraltete bzw. alternative Bezeichnungen für das Mineral Kalomel. |
|
Typlokalität: |
Deutschland, Rheinland-Pfalz, Donnersbergkreis, Nordpfälzer Land, Obermoschel, Moschellandsberg. |
|
Seltenheit: |
wenig verbreitet (mineralienatlas: 51 / mindat: 99 Lokalitäten; 2026). |
![]()
Kalomel neben Quecksilber auf/in Cinnabarit Moschellandsberg, Obermoschel, Rheinland-Pfalz, BRD (TL) Stufe: 4 x 3 cm
|
![]()
Kalomel auf Cinnabarit Detail der links abgebildeten Stufe Bildbreite: 4 mm
|
![]()
Kalomel auf Cinnabarit Detail der oben links abgebildeten Stufe Bildbreite: 2,5 mm
|
![]()
Kalomel und Quecksilber auf Cinnabarit Detail der oben links abgebildeten Stufe Bildbreite: 3 mm
|
Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl