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Latrappit |
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Formel: |
Ca2NbFe3+O6 (4.CC.30; Perowskit-Gruppe). |
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Ausbildung: |
orthorhombisches Kristallsystem; schwarz-metallisch; würfelähnliche, pseudokubische Kristalle von wenigen Millimeter Größe. |
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Entdeckung: |
IMA 1964-019; 1964 - Ernest Henry Nickel; von diesem benannt nach dem Trappistenkloster La Trappe (ein Zisterzienserorden), das eine halbe Meile entfernt vom Fundort der Typlokalität in Kanada liegt. Das Material wurde zunächst als eine Nb-reiche Perovskit-Varietät aus dem Oka-Carbonatitkomplex in Quebec, Kanada, beschrieben und als Niobian-Perovskit bezeichnet. Der Nb-Gehalt erwies sich aber höher als der Ti-Gehalt im Perovskit, weshalb er dann als neues Mineral definiert und genehmigt wurde. Latrappit wurde 2016 von der IMA als Ca2NbFe3+O6 neu definiert (Mitchell et al. 2016). Latrappit ist das Niob-Eisen-Analogon von Perowskit. |
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Typlokalität: |
Kanada, Provinz Québec, Region Laurentides, MRC Deux-Montagnes, Oka Complex, Oka, Bond Zone. |
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Seltenheit: |
höchst selten (mineralienatlas: 8 / mindat: 9 Lokalitäten; 2026). |
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Latrappit auf/in Karbonatit Oka Complex, MRC Deux-Montagnes, Laurentides, Québec, Kanada (TL) Stufe: 2,8 x 2,5 cm
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Latrappit-Kristall Detail der links abgebildeten StufeBildbreite: 3 mm
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Latrappit-Kristall Detail der oben links abgebildeten StufeBildbreite: 3,5 mm
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Latrappit-Kristall Detail der oben links abgebildeten StufeBildbreite: 3,5 mm
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Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
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