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Laumontit |
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Formel: |
Ca(Si4Al2)O12·4H2O (9.GB.10; Zeolith-Gruppe). |
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Ausbildung: |
monoklines Kristallsystem; bräunlich, grau, gelblich, weiß, rosa; meist prismatische, säulige bis nadelige Kristalle mit einem rautenförmigen Querschnitt und schräg abgeschnittenen Endflächen; aber auch radialstrahlige, faserige oder massige Aggregate. |
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Entdeckung: |
1803 - Abraham Gottlob Werner. Dieser benannte das Mineral zu Ehren von Francois Pierre Nicolas Gillet de Laumont (1747 - 1834), ein französischer Mineraloge und Mineraliensammler, welcher das Mineral 1785 in dem Bleibergwerk Nahe der französichen Gemeinde Huelgoat zuerst entdeckte. Leonhardit - ist eine durch teilweisen Wasserverlust undurchsichtige und weiß angelaufene Varietät von Laumontit. |
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Typlokalität: |
Frankreich, Region Bretagne, Departement Finistère, Bleibergwerke Huelgoat. |
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Seltenheit: |
verbreitet (mineralienatlas: 809 / mindat: 1.324 Lokalitäten; 2026). |
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Gangstück (Quarz, Fluorit und Chalkopyrit), im Zentrum auskristallisiert mit fast weißen Laumontit xx Bergwerk Rozen, Rozen, Bulgarien Bildbreite: 9 cm
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weiße Laumontit xx neben orangefarbenen Stilbit xx Poonah District, Maharashtra, Indien Stufe: 16 x 10 cm
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Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl