Lorándit

Formel:   

TlAsS2                                                                                                                     (2.HD.05; Lorandit-Weissbergit-Gruppe)

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; karminrot bis bleigrau-metallisch; meist körnige bis massige Aggregate, selten auch gut ausgebildete, tafelige oder prismatische (oft gestreifte) bis nadelige Kristalle.

Entdeckung:   

1894 - József Krenner; benannt zu Ehren von Baron Loránd von Eötvös (1848 - 1919), ungarischer Mathematiker und Physikprofessor in Budapest, Ungarn. Er untersuchte die Gravitation und den Gravitationsgradienten auf der Erdoberfläche. Der Gravitationsgradient ist in der angewandten Geophysik wichtig, um Erdöl- und Mineralvorkommen zu lokalisieren. Die CGS-Einheit für Gravitationsgradienten trägt zu seinen Ehren den Namen Eotvos.

Typlokalität: 

Mazedonien, Roszdan, Allchar (Alsar).

Seltenheit:

selten                                                                                                     (mineralienatlas: 21 / mindat: 20 Lokalitäten; 2026).

 



Lorándit xx neben Realgar xx

Crven Dol Mine, Allchar, Roszdan, Mazedonien (TL)

Stufe: 4,0 x 3,1 cm

 



Lorándit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm

 

 

Lorándit (xx)

Präf. Baise, Provinz Guangxi, China

Stufe: 2,5 x 2,0 cm

 

 

 

Lorándit (xx)

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 

  

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl