Phosphophyllit

Formel:   

Zn2(Fe2+,Mn)(PO4)2·4H2O                                                                                            (8.CA.40; Phosphophyllit-Gruppe).

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; farblos, hellgrün, hellbläulichgrün bis meergrün; meist dicktafelige Kristalle und Kontaktzwillinge mit „Fischschwanz“- bzw. „Schwalbenschwanz“-ähnlichem Habitus bis mehrere Zentimeter Länge.

Entdeckung:   

1920 - Laubmann & Steinmetz. Der Name des Minerals stellt ab auf den Phosphatgehalt in der chemischen Zusammensetzung und auf die Kristallgestalt nach dem altgriechischen Wort φύλλον [phýllon] für „Blatt“, was sich auf die perfekte Spaltbarkeit bezieht. 

Typlokalität: 

Deutschland, Bayern, Oberpfalz, Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Waidhaus, Hagendorf, Hagendorf-Nord (Grube Meixner).

Seltenheit:    

selten                                                                                                    (mineralienatlas: 26 / mindat: 31 Lokalitäten; 2026).

 

  

 

Phosphophyllit xx neben Parascholzit

Grube Cornelia, Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Stufe: 7,7 x 5,7 cm

 

 

hellgrünliche Phosphophyllit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,7 cm

 

Phosphophyllit xx

Detail der oberhalb abgebildeten Stufe

Bildbreite: 10 mm

 

 

Phosphophyllit xx

Detail der oberhalb abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5 mm

 

 

                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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