Serendibit

Formel:   

Ca2(Mg,Al)6(Si,Al,B)6O20                                                                                     (9.DH.45; Rhönit-Gruppe).

Ausbildung:

triklines Kristallsystem; graublau, blaugrün über dunkelblau bis schwarz. Serendibit bildet nur selten kleine, tafelige Kristalle bis etwa zwei Zentimeter Größe mit glasähnlichem Glanz auf den Oberflächen. Meist findet er sich in Form unregelmäßiger Körner. Die Kristalle zeigen für gewöhnlich gestreiften Kristallflächen. Kann mit Saphirin verwechselt werden.

Entdeckung:   

1903 - Prior & Coomaraswamy. Den Namen Serendibit erhielt das Mineral von dem alten arabischen Namen für „Sri Lanka“ (Serendib).

Typlokalität: 

Sri Lanka, Nordwestprovinz, Distrikt Kurunegala, Amba Kotte, Gangapitiya.

Seltenheit:

selten                                                                                                     (mineralienatlas: 16 / mindat: 16 Lokalitäten; 2026).

 

 

 

Bohrkernfragment mit Serendibit in grün-körnigem Diopsid-Skarn

Tayezhnoe Fe-B-Skarn, Aldan, Sacha, Ferner Osten, Russland

Stufe: 5,7 x 3,4 cm

 

 

 

 

fast schwarzer Fe-reicher Serendibit neben grün-körnigem Diopsid

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 9,5 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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