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Sphalerit |
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Formel: |
(Zn,Fe)S (2.CB.05; Sphalerit-Gruppe). |
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Ausbildung: |
kubisches Kristallsystem; Polymorph von Wurtzit (hexagonal) und Polhemusit (tetragonal); schwarz, gelb, rot, braun, farblos, grün, bläulich; meist tetraedrische und dodekaedrische Kristalle, aber auch faserige, massige bzw. derbe oder kolloidale Aggregate. |
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Entdeckung: |
1847 - Ernst Friedrich Glocker; seit dem Altertum bekannt; Sphalerit von griech. sphaleros = trügerisch, da Sphalerit das spezifische Gewicht sowie den Glanz eines Metallerzes aufweist, aber bis zum 18. Jahrhundert aus ihm kein Metall gewonnen werden konnte. Es wurde wohl erst 1735 als Zinkmineral erkannt. Sphalerit ist das wichtigste Zinkerz. Marmatit und Christophit - ist eine eisenreiche, schwarze Sphalerit-Varietät. Rubinblende - ist eine rote Sphalerit-Varietät. Honigblende - ist eine klare, hell- bis honiggelbe Spahlerit-Varietät. Cleiophan - ist eine hellgrünliche bis -gelbliche (geringe Eisen- und/oder Mangangehalte) oder weißliche Spahlerit-Varietät. Matrait - ist die Bezeichnung für dichte, verzwillingte Sphalerite. Schalenblende - ist ein metakolloides Mineralgemenge aus Sphalerit und/oder Wurtzit sowie ggf. weiteren Bestandteilen wie Galenit, Pyrit, Markasit, Calcit oder andere Carbonate. |
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Typlokalität: |
keine. |
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Seltenheit: |
verbreitet (mineralienatlas: 7.376 / mindat: 27.084 Lokalitäten; 2026). |
Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl