Volkovskit

Formel:   

KCa4B22O32(OH)10Cl·4H2O                                                                                 (6.EC.20; Volkovskit-Gruppe).

Ausbildung:

triklines Kristallsystem; farblos, rosa, blass bis tief orange. Die Kristalle besitzen eine perfekte Spaltbarkeit und treten als dünn geschichtete pseudohexagonale bzw. dreieckige, verlängerte plattenartige Aggregate auf.

Entdeckung:   

Erstmals 1966 von Kondrat'eva & Ostrovskaya & Yarzhemskiy von der Typlokalität in Kasachstan beschrieben und von diesen zu Ehren von A. I. Wolkowskaja (А.И. Волковской), einem russischen Petrographen, der das Mineral als Erster in unlöslichen Rückständen aus Bohrkernen im Wasser entdeckte, benannt. 1990 wurde das Mineral von der Typlokalität in Kanada durch Mandarino & Rachlin & Dunn & Le Page & Back & Murowchick & Ramik & Falls neu definiert (= trikline Symmetrie und das Vorhandensein von K und Cl als wesentliche Bestandteile der chemischen Zusammensetzung).

Typlokalität: 

Kasachstan, Atyrau oblysy, Atyrau (Gur'yev), Inder B-Lagerstätte und Salzdom.

Kanada, New Brunswick, Kings Co., Sussex, Salt Springs deposit.

Seltenheit:    

höchst selten                                                                                           (mineralienatlas: 9 / mindat: 9 Lokalitäten; 2026).

 

 

 

Volkovskit xx

 

Salzvorkommen Nepskoe K, Nepa-Flussbecken, Untere Tunguska, Irkutsk Oblast, Russland

Stufe: 2 x 2 mm

  

  

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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